Ostern 2014 @ Lago di Garda

Peter - 27. April 2014

April 2014:
Osterferien in Hessen, Urlaub ist angesagt, Junior hat Ferien und wir ab an den Gardasee.
Es wird ja den ein oder anderen unter Euch geben, der der Meinung ist ich würde nur noch auf dem Renner sitzen ABER ich habe tatsächlich nur das Enduro mit an den See genommen!

Die Wettervorhersage am Donnerstag vor der Abfahrt sagte uns noch, dass wir uns auf ruhige Tage im Appartement einstellen müssen, denn es soll viel Regen geben… wtf!??!? Naja, die Bude ist gemietet, das Zeug gepackt, irgendwie wird´s schon werden – haben wir uns gedacht.

Samstag Morgen 3 Uhr, die Bikes schnell aufs Auto, die Familie ins Auto und los geht´s.
Eine Kanne Kaffee später, geht dann langsam die Sonne auf. Das Wetter in Deutschland ist echt gut, hmm!?!
An München vorbei und ab Richtung Brenner, kurz vor der Grenze tanken und Vignette kaufen, gemütlich durch Österreich und dann endlich…
…endlich Italien, die Sonne ist da aber auch einige Wolken – Hoffnung?!
Egal, am ersten Tag gehen wir eh nur Essen einkaufen und das Appartement klarmachen, denken wir.

Sonntag, der erste Urlaubstag:
8 Uhr bei voller, geschlossener Wolkendecke mit dem Bike nach Torbole City zu unserem Bäcker. Angekommen muss ich leider feststellen, dass dieser den Betrieb eingestellt hat, er ist nun auch Opfer der Supermärkte geworden (wie Lidl, den es nun auch in Torbole gibt) – SCHADE!
hm, wo bekomme ich denn jetzt das richtige Material für unser erstes Urlaubsfrühstück her?

Also ans andere Ende von Torbole geradelt und auf unserem „Sommer“-Campingplatz „Maroadi“ in den Supermarkt und dort die Brötchen geholt. Uff Glück gehabt.

Dabei fällt mir auf, dass Maroadi ordentlich was an seinem Platz getan hat, im vergangenen Winter!
Alle Fahrstraßen sind komplett neu gemacht und das Gelände sauber geebnet, sodass die Plätze viel leichter angefahren werden können (wer schon mal einen vollen WoWa alleine auf nen Platz schieben musste, weiß was ich meine). Und dann, das alte Waschhaus ist weg…

An etwas andere Stelle ist eine neues, einem Yachthaus ähnliches Gebäude entstanden – Respekt – schaut super aus, das neue Waschhaus – war aber auch Zeit 😉

Zurück am App. haben meine Lieben schon den Frühstückstisch gedeckt – zur Erinnerung: bedeckt und geschlossene Wolkendecke mit optischer Regenwarscheinlichkeitsstufe hoch!
Na gut, Windjacke an, Decke umgeschlungen und erstmal Käffchen trinken.

Wärend dem Frühstück fallen dann auch einige Regentropfen – wir halten durch und bleiben sitzen…

Gegen 11 Uhr entscheiden wir uns eine erste Tour anzugehen, der Himmel zeigt sogar blaue Lücken – juhuu!

Ca. 2 Stunden später schnaufen wir schon den Mt. Baldo rauf und das Wetter wird immer besser.

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Am ersten Tag gehen wir es ruhiger an, treffen aber wie fast jedes Jahr auf dieser Tour Luca der DEN örtlichen Bikeshuttle betreibt! Ein kurzer Schnack und es geht weiter bergauf.

An den kommenden Tagen gibt es nur noch Sonne, Sonne und Sonne….

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Die bekannten Touren am nördlichen Seeufer machen einfach mehr Spaß bei Sonne und die Fernsicht war auch der Wahnsinn.

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Ich musste in der Woche nur aufpassen, dass ich meinen Bruder nicht verrrückt mache und er unüberlegtes macht….

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Naja es ist ja nix passiert.

Die Woche war super und das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Die Tourtage haben wir dann abends mit Pizza und Pasta an unseren favorisierten local spots ausklingen lassen.

Und das Beste zum Schluss:
Samstag morgen Abreisetag und es regnet und dann:

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…der Brenner hat 20cm Neuschnee 🙂